Willkommen auf doktor-greiner.de

Danke für's Bild an Miguel!

Über diese Seite

 

Eigentlich habe ich diese Domain ohne wirklich konkretes Ziel für mich registrieren lassen, letztlich wollte ich nur etwaigen Namensverwandten mit der gleichen Idee zuvorkommen - was ich ja offensichtlich geschafft habe - und mir selbst zu einer möglichst pompösen eMail-Adresse verhelfen. Falls Sie ein solcher Namensverwandter sind, vielleicht sogar einer mit einer auf den ersten Blick sinnvolleren Verwendung als der meinen, möchte ich mich für meine Vorwitzigkeit entschuldigen und Sie damit trösten, dass ich hier bestimmt irgendwann einmal auch wirkliche Inhalte einfügen werde. Bis es so weit ist - und das kann durchaus noch ein bisschen dauern - möchte ich diese Seite gerne als Visitenkarte nutzen und mich kurz vorstellen und einen kleinen Einblick in mein bisheriges Leben geben.

(Übrigens bin ich zu Verkaufsverhandlungen bereit, Angebote bitte an meinen Geschäftsführer...)

 

Über mich - kurzer Lebenslauf

 

Mein Name ist Helge John Greiner, ich bin geboren am 10.8.1979 in Haan im Rheinland. Nach Grundschule, Gymnasium und Abitur in Wuppertal leistete ich meinen Zivildienst im Krankentransportdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in Wuppertal ab, um dann im Wintersemester 2000/01 das Medizinstudium in Marburg anzutreten. Nach bestandenem Physikum strebte ich eine Luftveränderung an und landete letztendlich an der Ruhr-Universität Bochum, wo ich den klinischen Teil des Studiums absolvierte und insgesamt eine wirklich schöne Zeit in meinem Wohnheim, der Stadt und dem Ruhrgebiet insgesamt hatte. Bereits damals pendelte ich ein- oder mehrmals im Monat nach München, wo meine Freundin ihr Studium der Psycholinguistik mit Zusatzqualifikation Sprachpathologie begonnen hatte. Nach dem 2. Staatsexamen im März 2006 beschloss ich, dass es der Pendelei nun genug sei und wechselte an die Technische Universität München, um dort das Praktische Jahr im Klinikum rechts der Isar zu absolvieren. Dort war ich zunächst in der Chirurgischen Abteilung auf der Privatstation, wechselte dann nach der Hälfte des Tertials in die Ambulanz, danach ging es in die nephrologische Abteilung und auf die kardiologische Intensivstation, bis ich das PJ schließlich in der Abteilung für diagnostische Radiologie beendete. Insgesamt eine schöne Zeit: viel gesehen, viel gemacht, viel abgeguckt, viel gelernt und die Sicherheit gewonnen, dass ich in meinem Traumberuf gelandet bin, gleichzeitig aber auch die Sicherheit, dass es noch viel zu Lernen gibt... Gewohnt habe ich in der Zeit in München übrigens im olympischen Dorf in einem der kleinen Bungalows, die während der Spiele von 1972 als Unterkunft für die Athletinnen dienten.

Aktuell bin ich im dritten Jahr meiner Facharztausbildung in meiner neuen professionellen Heimat im Klinikum Dortmund in der dortigen Klinik für Gastroenterologie/Endokrinologie/Onkologie  - übrigens (aus Gründen, die ich nicht kenne) seit Jahren meine Traumklinik, ich freu' mich riesig! Der Umzug nach Dortmund fiel uns nach den Jahren in München ziemlich leicht, und nach den ersten Jahren kann ich sagen, dass ich mich sehr wohl in DO fühle - auch wenn das mit schwatzgelb und mir wohl nichts mehr wird... 

 

Meine Dissertation

 

Meine Doktorarbeit, deren Thema ich dankenswerterweise von Herrn Prof. Dr. med. F.-H. Franken erhalten konnte, befasst sich mit einer medizinhistorischen Fragestellung. Es handelt sich um eine Pathographie, sie trägt den Titel "Anton P. Čechov (1860-1904) - seine Krankheit und die Medizin seiner Zeit". Čechov, russischer Schriftsteller und  Arzt, litt etwa 20 Jahre lang an einer sich typischerweise stetig aggravierenden chronischen Tuberkulose, deren Verlauf und Auswirkungen auf das Leben und Arbeiten und Auftauchen im Werk Čechovs ich zu beschreiben und in die Medizin als Wissenschaft im Europa des ausgehenden 20. Jahrhunderts einzuordnen versuche.

Da eine Promotion an meiner Promotions-Uni in Düsseldorf erst nach Erhalt der Approbation beantragt werden kann, war die Domainadresse natürlich ein wenig voreilig gewählt, allerdings hielt ich die Registrierung von cand-med-greiner für eine Idee mit recht kurzer Halbwertzeit. Mittlerweile habe ich die Arbeit abgeschlossen, die Prüfungen hinter mich gebracht und die habe Seite zu Recht für mich beansprucht.  Im Prinzip war ich aber auch vorher zuversichtlich, dass das alles klappen würde dass mich niemand wegen Titelfälschung anzeigen würde - vor allem nachdem ich vor einiger Zeit las, dass in einem Ärztehaus im Ruhrgebiet jahrelang Maurer und Metzger (!) betriebsärztliche Untersuchungen durchführten, ohne dass jemand daran Anstoß genommen hätte.

 

Über mich - was es sonst noch zu sagen gibt

 

Eigentlich bleibt dem Wenigen nicht viel hinzuzufügen (noch nicht viel passiert, eigentlich, bin also doch noch ein junger Hüpfer?), es bietet sich ein kurzer Überblick über meine Aktivitäten und Interessen außerhalb des Studiums (Familienhund Ronja+, Schwimmen, Fußball passiv >> Fußball aktiv, Computing, Kochen, Reisen), über empfehlenswerte Internetseiten (Up2Date, Roche Medizinlexikon, Rote Liste, Liste der Syndrome, RKI, Norwegisches Medizinmuseum, Medi-Learn, ViaMedici, DÄ Forum, Heinzelnisse, BildBlog, dritteliga.net, Stadionsuche, nachgetreten, OnlineVideorekorder) und über meine Freunde und Familie (mein Vatta, mein großer Bruder, mein kleiner Bruder, mein Onkel, Kurt Petzuch) an.

 

(Letztes Update: 12.03.2011)